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VeriFactu · Pflicht ab 2027

VeriFactu kommt. Jetzt in Ruhe vorbereiten.

Das Real Decreto 1007/2023 verpflichtet Kassen- und Rechnungssoftware in Spanien zu lückenlosen, manipulationssicheren Datensätzen. Der Termin wurde bereits zweimal verschoben: aktuell gilt 1. Januar 2027 für Gesellschaften, 1. Juli 2027 für Selbstständige. Wir bereiten DiKAS für den Marktstart in Spanien vor – informieren Sie sich frühzeitig.

RD 1007/2023 Bereits zweimal verschoben 1. Jan. / 1. Jul. 2027
DiKAS-Kassenoberfläche mit einem Bon

Betrifft mich das?

Zwei Stichtage, eine Pflicht

VeriFactu ist nicht auf Gastronomie beschränkt – es betrifft praktisch jeden Betrieb mit Rechnungsstellung in Spanien.

Rechnungen oder Kassenbons in Spanien?

VeriFactu betrifft praktisch jeden Betrieb und jede Selbstständige mit Rechnungsstellung in Spanien – Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleister. Nicht nur Restaurants.

Kapitalgesellschaften (S.L., S.A.)

Stichtag: 1. Januar 2027. Die erste Welle betrifft spanische Kapitalgesellschaften.

Autónomos & alle Übrigen

Stichtag: 1. Juli 2027. Sechs Monate später – aber Vorbereitung braucht Zeit, nicht erst zum Schluss anfangen.

2023

RD 1007/2023 verabschiedet: ursprünglich einheitlich zum 1. Juli 2025

2× verschoben

RD 254/2025 und RD-ley 15/2025 verschieben den Termin zweimal

2027

aktuell gültig: 1. Jan. (Gesellschaften) · 1. Jul. (Selbstständige)

Stand: Juli 2026. Quelle: RD 1007/2023, RD 254/2025, RD-ley 15/2025 (BOE) – ohne Gewähr, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Kurz erklärt

Was ist VeriFactu genau?

VeriFactu ist der gängige Name für die "Sistemas Informáticos de Facturación" (SIF) – geregelt durch das Real Decreto 1007/2023 und die Orden HAC/1177/2024, in Umsetzung von Art. 29.2.j LGT.

  1. 1

    Anforderung 1

    Lückenlose, manipulationssichere Kette

    Jeder Verkauf erzeugt einen Rechnungsdatensatz mit Hash-Verkettung zum vorherigen. Nichts wird überschrieben oder verschwindet spurlos.

  2. 2

    Anforderung 2

    QR-Code und Hinweis auf jedem Beleg

    Je nach gewähltem Modus trägt der Bon einen Prüf-QR-Code und den entsprechenden Hinweis ("VERI*FACTU" oder den Hinweis auf das aufbewahrte Register).

  3. 3

    Anforderung 3

    Echtzeit-Meldung oder revisionssichere Aufbewahrung

    Modus VERI*FACTU: jede Rechnung geht sofort an die AEAT. Alternativmodus: die Datensätze werden sicher aufbewahrt und auf Anfrage exportierbar gehalten.

Checkliste

So gehen Sie es entspannt an

Sie müssen nicht alles sofort lösen, aber wissen, wo Sie anfangen. Diese Checkliste ordnet die Schritte, bevor der Stichtag näherrückt.

  • Kennen Sie Ihren Stichtag schon? Er hängt davon ab, ob Ihr Betrieb als Gesellschaft (S.L.) oder als Selbstständiger (autónomo) geführt wird.
  • Fragen Sie Ihren aktuellen Kassen- oder Rechnungsanbieter nach einer klaren VeriFactu-Roadmap.
  • Planen Sie nicht mit einer Förderung: das Kit-Digital-Programm nimmt seit Ende Oktober 2025 keine neuen Anträge mehr an – nur Warteliste.
  • Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrer Gestoría oder Ihrem spanischen Steuerberater – dort läuft die Detailkenntnis für Ihren Fall zusammen.
  • Der Termin wurde bereits zweimal verschoben – planen Sie trotzdem mit dem aktuell gültigen Datum, eine dritte Verschiebung ist nicht garantiert.
  • Rechnen Sie an andere Unternehmen (B2B)? Dann kommt zusätzlich die separate E-Rechnungspflicht (Ley Crea y Crece) mit eigenem Zeitplan hinzu.

DiKAS und VeriFactu

Vorbereitung auf den Marktstart in Spanien

Wir entwickeln die VeriFactu-Unterstützung, damit sie mit dem Marktstart von DiKAS in Spanien verfügbar ist. Als Hersteller wird die Konformität über eine declaración responsable gegenüber der AEAT nachgewiesen, die wir vor dem Verkaufsstart abgeben – bislang haben wir sie noch nicht abgegeben.

Wichtig: Für VeriFactu gibt es keine offizielle Zertifizierung durch Dritte. Kein Anbieter kann legitim behaupten, "zertifiziert" oder "amtlich homologiert" zu sein – das sollten Sie auch bei anderen Anbietern kritisch hinterfragen.

Was heute schon feststeht

  • Lückenlose, manipulationssichere Verkaufskette in Entwicklung
  • Prüf-QR-Code und Hinweis auf jedem Bon
  • Unterstützung für beide Modi vorgesehen (VERI*FACTU und aufbewahrtes Register)
  • Export für Ihre Gestoría vorgesehen (PGC-Format)

Häufige Fragen

VeriFactu, kurz beantwortet

Was ist VeriFactu genau?

VeriFactu ist der gängige Name für die "Sistemas Informáticos de Facturación" (SIF) – geregelt durch das Real Decreto 1007/2023 und die Orden HAC/1177/2024, die Art. 29.2.j des spanischen Steuergesetzes (LGT) konkretisieren. Kassen- und Rechnungssoftware muss lückenlose, manipulationssichere Datensätze erzeugen – entweder in Echtzeit an die Steuerbehörde AEAT gemeldet (Modus VERI*FACTU) oder sicher und exportierbar aufbewahrt.

Wen betrifft es?

Praktisch jeden Betrieb und jede Selbstständige mit Rechnungsstellung in Spanien – nicht nur Gastronomie. Zwei Stichtage gelten: Kapitalgesellschaften ab 1. Januar 2027, Selbstständige und alle Übrigen ab 1. Juli 2027.

Ist der Stichtag endgültig?

Es ist das aktuell gültige Datum (RD-ley 15/2025), nach zwei vorherigen Verschiebungen vom ursprünglichen Termin Juli 2025. Angesichts des Musters ist eine dritte Verschiebung nicht ausgeschlossen – planen sollte man aber nicht darauf.

Gibt es Förderung für die Umstellung?

Eine eigene VeriFactu-Förderlinie gibt es nicht. Das Kit-Digital-Programm deckte konforme Rechnungssoftware ab, ist aber seit Oktober 2025 für Neuanträge geschlossen (nur Warteliste, eine künftige neue Runde ist möglich, aber nicht terminiert). Für die eigene Planung sollte man nicht damit rechnen.

Ist DiKAS für VeriFactu vorbereitet?

Wir entwickeln die VeriFactu-Unterstützung für den Marktstart von DiKAS in Spanien. Als Hersteller wird die Konformität über eine declaración responsable (Eigenerklärung) gegenüber der AEAT nachgewiesen, die wir vor dem Verkaufsstart abgeben – bislang haben wir sie noch nicht abgegeben. Eine offizielle Zertifizierung durch Dritte existiert für VeriFactu ohnehin nicht: Anbieter, die "zertifiziert" oder "amtlich homologiert" behaupten, geben die Rechtslage falsch wieder.

Was hat es mit der B2B-E-Rechnung auf sich?

Das ist eine eigenständige Pflicht (Ley Crea y Crece, konkretisiert durch RD 238/2026) – nicht mit VeriFactu zu verwechseln. Wer an andere Unternehmen fakturiert, braucht zusätzlich einen Export im Facturae-Format, mit eigenem Zeitplan.

Stand: Juli 2026. Ohne Gewähr, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Sprechen Sie für Ihren konkreten Fall mit Ihrer Gestoría oder Ihrem spanischen Steuerberater.

Ohne Überraschung

Bereiten Sie sich entspannt auf VeriFactu vor

Erfahren Sie als Erstes vom Marktstart von DiKAS in Spanien – mit VeriFactu-Unterstützung von Beginn an in Vorbereitung.

2027

aktuell gültiger Stichtag (zweimal verschoben)

2

Modi: VERI*FACTU oder aufbewahrtes Register

RD 1007/2023

die zugrundeliegende Verordnung

0

offizielle Drittzertifizierungen (Eigenerklärung)