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Hinter dem Drehkreuz: DiKAS im Indoor-Park und im Freibad

16. Juni 2026 · DiKAS Team · 7 Min. Lesezeit

Ein Trampolinpark an einem verregneten Samstag und ein Freibad in der Hitzewelle sehen auf den ersten Blick nicht aus wie Geschwister. Trotzdem haben sie dieselbe Anforderung: Es gibt einen Eintritt, die Gäste konsumieren drinnen (Café, Eis, Verleih, Schließfach), und am Abend muss das alles finanzamtssicher zusammenpassen. Wer dafür getrennte Inseln betreibt – eine Zutrittsanlage am Eingang, ein Kassen-Tablet am Kiosk, eine Excel-Tabelle für die Saisonkarten – rechnet abends Zahlen zusammen, die nicht zueinander passen.

Genau hier setzen wir an. Für Freizeitanlagen arbeitet DiKAS eng mit coremanager zusammen, der Ticketing- und Buchungsplattform für Sport- und Freizeitbetriebe. Die Rollen sind klar verteilt – und greifen über ein gemeinsames Bändchen ineinander.

Wer macht was: rein vs. drinnen

Kurz gesagt: coremanager macht die Tickets und die Eintrittskontrolle, DiKAS den Verkauf und die Abrechnung.

coremanager bringt die Gäste rein. Tickets, Zeitslots, Kurse und Jahreskarten werden online verkauft, die Kapazität in Echtzeit gesteuert. Und vor Ort übernimmt coremanager den Eingang: Zutrittskontrolle, Drehkreuz und die Ausgabe des Bändchens.

DiKAS ist die Kasse dahinter. Das Bändchen wird in DiKAS als Kundenkonto mit Guthaben geführt. Der Gast lädt Guthaben auf, und an der Kasse wird jeder Einkauf – Kiosk, Gastro, Verleih – als Zahlart „Kundenguthaben” davon abgebucht. Am Ende steht die TSE-konforme Abrechnung über alle Stände.

DiKAS läuft dabei im ganz normalen Kassen-Modus – kein Spezialaufbau. Das Bändchen ist schlicht ein Kunde mit Guthaben, das gemeinsame Medium läuft vom Einlass bis zur Kasse durch: kein Medienbruch, keine doppelte Pflege, keine Insel.

Online verkaufen, am Drehkreuz einlösen

Der Einstieg in den Tag passiert immer öfter zu Hause auf dem Sofa. Über den Online-Ticketshop von coremanager verkaufen Sie rund um die Uhr – ohne Schlange am Eingang:

  • Zeitslots und Stundentickets für die Sprunghalle,
  • Tages- und Gruppentickets fürs Freibad,
  • Jahres- und Saisonkarten für Stammgäste,
  • Kurse und Mitgliedschaften für die Kletterhalle,
  • dazu Gutscheine und Rabattaktionen.

Vor Ort wird das Ticket dann am Drehkreuz eingelöst: Der Gast scannt seinen QR-Code oder die App, coremanager prüft Gültigkeit und Kapazität, das Drehkreuz öffnet und das Bändchen wird ausgegeben. Tagesgäste, Jahreskarten und Kursteilnehmer laufen über denselben Einlass. Weil die Kapazität je Zeitslot in Echtzeit gesteuert wird, ist ein ausgebuchter Slot online dicht – niemand steht umsonst an der Kasse.

Und genau ab diesem Drehkreuz übernimmt DiKAS: aus dem ausgegebenen Bändchen wird ein Kundenkonto mit Guthaben, auf das jeder Einkauf im Park gebucht wird.

Indoor-Park: Bändchen dran, aufs Guthaben gebucht

So sieht ein Samstag im Sprungpark aus:

  1. Online gebucht. Die Familie reserviert ihren Vormittags-Slot im Webshop. coremanager hält die Kapazität sauber – der 10-Uhr-Slot ist irgendwann zu, niemand steht umsonst an.
  2. Einlass. Am Empfang gibt coremanager das Bändchen aus und öffnet das Drehkreuz. Ticket geprüft, Zeitfenster passt, rein.
  3. Guthaben & Konsum. Das Bändchen ist in DiKAS ein Kundenkonto mit Guthaben. Stoppersocken, zwei Kaffee, das Geburtstagspaket – an der Kasse wird alles vom Guthaben abgebucht. Kein Bargeld in der Halle, keine Schlange.
  4. Abgerechnet. Restguthaben wird am Ende erstattet, Café und Verleih sind als nachvollziehbare Zeilen verbucht, TSE-signiert.

Geburtstage und Gruppen, die online vorab buchen, sind damit kein Sonderfall mehr, sondern laufen durch denselben Trichter wie der spontane Tagesgast.

Freibad: kein Portemonnaie am Beckenrand

Im Schwimmbad dreht sich alles um ein Detail, das eine Gastro-Kasse nicht kennt: Wasser. Niemand schleppt eine Geldbörse an den Beckenrand.

  • Einlass per Bändchen. Tagesgäste und Saisonkarten kommen über coremanager am Drehkreuz rein, das wasserfeste Bändchen gibt es am Eingang.
  • Guthaben statt Bargeld. Der Gast lädt Guthaben auf das Bändchen, DiKAS bucht Eis, Pommes und das Getränk an der Bar davon ab. Saisonkarten sind dabei ein Konto mit Guthaben, kein Papierstapel.
  • Restguthaben erstattet. Am Ende wird offen gebliebenes Guthaben ausgezahlt – sauber, nachvollziehbar, ohne Wechselgeld am nassen Tresen. Self-Service-Aufladeterminals, an denen Gäste ihr Guthaben selbst aufladen, sind in Vorbereitung.

Warum eine Abrechnung über alle Stände zählt

Der eigentliche Gewinn kommt am Abend. Kiosk, Gastro und Verleih landen nicht in drei Systemen, sondern in einer Kasse. Jeder Vorgang wird mit Uhrzeit, Stand und Preis protokolliert und TSE-signiert – Differenzen fallen sofort auf, nicht erst beim Steuerberater.

  • TSE-signiert nach KassenSichV, für jede Eiskugel und jeden Leihartikel.
  • DSFinV-K-Export für die Kassennachschau.
  • DATEV-Export für die Buchhaltung.
  • Echtzeit-Umsatz: Welcher Stand läuft, was verkauft sich, wie viel pro Stunde?

Statt drei Quellen, die abends nicht zusammenpassen, gibt es ein Tagesprotokoll über alle Stände – fertig für die Buchhaltung.

Das Beste aus zwei Welten

Eine reine Ticketing-Plattform kann keine Eiskugel TSE-konform abrechnen. Eine reine Gastro-Kasse bringt keine Gäste durchs Drehkreuz. Deshalb teilen sich coremanager und DiKAS die Arbeit sauber auf: coremanager den Eingang – Online-Ticket, Drehkreuz, Bändchen – und DiKAS die Kasse dahinter, mit dem Bändchen als Guthaben-Konto. Tief integriert über ein gemeinsames Bändchen, ohne dass jemand abends Inseln zusammenrechnet.

Wie das im Detail zusammenspielt, zeigt die Übersicht Die Kasse hinter dem Drehkreuz. Oder direkt nach Branche:

Und wenn Sie es selbst ausprobieren möchten: Kostenlos testen oder die Integration mit uns besprechen.

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