Filialen & Ketten
Eine Zentrale, alle Filialen
Artikel einmal pflegen statt fünfmal. Umsatz aller Standorte auf einem Schirm statt in fünf Tabellen. Gutschein in Hamburg gekauft, in München eingelöst. Und die Franchise-Gebühr rechnet sich monatlich selbst ab – mit DATEV-Export.
je Filiale/Monat – ab 5 Filialen 15 €, ab 20 dann 9 €, ab 50 nur noch 5 €
Artikel ändern – die Änderung läuft in alle teilnehmenden Filialen
für Filialen, die nur mitlesen sollen: Sie schalten das Modul je Filiale
Warum überhaupt
Ab der zweiten Filiale arbeiten Sie doppelt
Der neue Preis muss in jede Kasse. Der Monatsumsatz kommt aus jeder Filiale einzeln. Der Gutschein gilt nur dort, wo er gekauft wurde. Und was der Franchisenehmer diesen Monat schuldet, rechnet jemand von Hand aus. Genau diese vier Handgriffe nimmt die Zentrale Ihnen ab.
Was die Zentrale kann
Sechs Dinge, die ab der zweiten Filiale zählen
Alles aus einer Oberfläche – dem Portal, in dem Sie Ihre Lizenzen ohnehin verwalten. Kein zweites System, kein Export-Import-Umweg.
Zentrale Artikel- und Preispflege
Die Zentrale pflegt den Artikelstamm, die Filialen erben ihn. Einzelne Felder – typischerweise Preis, Steuersatz und Name – lassen sich sperren: gesperrte Felder zieht die Kasse bei jedem Lauf wieder auf den Zentralwert. Alles Übrige darf die Filiale selbst anpassen, etwa die Sortierung auf ihrem Kassenbildschirm.
Alle Filialen auf einem Schirm
Umsatz, Bon-Schnitt und Z-Abschlüsse je Filiale, mit Wochentrend und Verlaufskurve. Die Zahlen werden laufend eingesammelt, statt beim Seitenaufruf aus allen Filialen zusammengesucht – die Übersicht steht sofort. Meldet eine Filiale länger nichts, sagt die Ansicht das ausdrücklich, statt einen alten Stand als aktuell auszugeben.
Franchise-Abrechnung, die von selbst läuft
Je Franchise-Filiale ein Prozentsatz auf den Umsatz – monatlich automatisch als Position im Clearing, mit DATEV-Export. Der Satz gilt erst, wenn die Filiale ihn im eigenen Portal bestätigt hat: eine Gebühr, der niemand zugestimmt hat, entsteht nicht.
Gutscheine in der ganzen Kette
In Hamburg gekauft, in München eingelöst – der Restbetrag wandert mit. Vorgedruckte Kartenserien legen Sie im Portal als Charge an und bekommen die Druckdaten als PDF-Kartenbogen; wer eine Serie nicht mehr ausgeben will, entwertet den Rest auf einen Schlag.
Eine Kundenkarte für alle Standorte
Kundendatei und Punktekonto gelten kettenweit: gesammelt wird dort, wo eingekauft wird, eingelöst überall. Punkte je Euro, Gegenwert je Punkt, Verfallsfrist und eine Obergrenze je Einlösung stellen Sie zentral ein.
Regionen statt Zettelwirtschaft
Jede Filiale bekommt ein frei benennbares Regionsfeld – Bundesland, Gebiet, Betreiber. Dashboard und Auswertung gruppieren und filtern danach, ohne dass die Kette dafür zerschnitten werden muss.
Geld zwischen den Betrieben
Wer schuldet wem was – ohne Excel
Sobald ein Gutschein in einer anderen Filiale eingelöst wird, entsteht eine Forderung zwischen zwei Betrieben. Bei eigenen Betriebsstätten ist das eine Umbuchung, bei Franchise echtes Geld. DiKAS hält beides fest, statt es am Monatsende zu rekonstruieren.
- Gutscheine, Punkte und Guthaben erzeugen Forderungen zwischen den Betreibern – das Clearing hält sie je Rechtsträgerpaar fest
- Monatsübersicht mit Salden je Paar, Einzelpositionen und CSV-Export
- DATEV-Export der Clearing-Positionen (EXTF) mit eigenen Konten je Positionsart
- Franchise-Gebühr wahlweise auf Netto- oder Bruttoumsatz, kettenweit einheitlich
Rechtsform je Filiale
Eigene Betriebsstätte oder Franchise
Die Rechtsform steht an jeder einzelnen Filiale – gemischte Ketten sind der Normalfall, nicht die Ausnahme. Sie steuert, wie weit Gutscheine und Punkte reichen und ob eine Gebühr überhaupt entstehen kann.
- Eigene Betriebsstätten: alles gehört demselben Rechtsträger, Gutscheine und Punkte laufen ohne Umweg
- Franchise: eigenständige Betriebe – hier greifen Clearing und Gebühr, und Gutscheine laufen als Mehrzweck-Gutschein
- Beides in einer Kette mischbar; die Rechtsform steht je Filiale
- Eine Filiale wird nie ohne ihre Zustimmung Teil der Kette: die Einladung muss im Portal des Betriebs angenommen werden
Preis
Je größer die Kette, desto günstiger die Filiale
Ein Preis je teilnehmender Filiale und Monat – flach, nicht stufenweise: Erreicht die Kette eine Stufe, gilt der neue Preis für alle Filialen. Ohne Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar wie der Rest.
| Kettengröße | je Filiale / Monat |
|---|---|
| 1 – 4 Filialen | 19 € |
| ab 5 Filialen | 15 € |
| ab 20 Filialen | 9 € |
| ab 50 Filialen | 5 € |
Alle Preise netto zzgl. USt. Gezählt werden nur Filialen mit eingeschaltetem Modul – eine Filiale, die Sie nur mitlesen lassen, kostet nichts. Die Kassenlizenz je Filiale kommt wie gewohnt dazu, sie steht auf der Preisseite.
Damit Sie es vorher wissen
Was die Zentrale nicht macht
Vier Dinge, nach denen bei Filialsystemen regelmäßig gefragt wird und die DiKAS heute bewusst nicht kann. Lieber Sie lesen es hier als nach dem Kauf.
Keine gebündelte Fiskalisierung
Jede Filiale behält ihre eigene TSE, ihren Tagesabschluss und ihre Kassenmeldung.
Kein Warentransfer
Zentrale Artikel verteilen Stammdaten, keine Bestände zwischen Standorten.
Keine kettenweite Personalverwaltung
Mitarbeiter werden weiterhin je Filiale angelegt.
Kein kettenweites Guthaben
Kundenkarte und Punkte gelten überall – ein aufladbares Guthabenkonto über alle Filialen nicht.
Häufige Fragen
Filialen & Ketten
Was kostet das genau?
Der Preis gilt je teilnehmender Filiale und Monat und sinkt mit der Größe: 19 € bei 1–4 Filialen, 15 € ab 5, 9 € ab 20, 5 € ab 50. Die Staffel ist flach, nicht stufenweise – bei sechs Filialen zahlen alle sechs 15 €, nicht nur die sechste. Gezählt werden nur Filialen, die tatsächlich teilnehmen; eine Filiale, die Sie nur mitlesen lassen, kostet nichts. Es gibt keine Einrichtungsgebühr, und eine Preisänderung wirkt ab der nächsten Abo-Rechnung.
Muss jede Filiale mitmachen?
Nein. Das Modul ist je Filiale schaltbar, und die Teilnahme hat zwei Stufen: „nur Reporting“ (die Filiale liefert Zahlen, bekommt aber keine zentralen Artikel, Gutscheine oder Punkte) und „volle Teilnahme“. Umgekehrt gilt: Wer nicht teilnimmt, bekommt auch keine zentralen Artikel-Änderungen.
Übernimmt die Zentrale damit auch die Kassenmeldung und die TSE?
Nein – und das ist Absicht. Jede Filiale bleibt fiskalisch eigenständig: eigene TSE, eigener Tagesabschluss, eigene Kassenmeldung ans Finanzamt. Die Kette bündelt Ihre Auswertung und Ihr Geld zwischen den Betrieben, nicht Ihre steuerlichen Pflichten.
Kann die Filiale den zentralen Preis überschreiben?
Das entscheiden Sie je Feld. Gesperrte Felder zieht der nächste Abgleich auf den Zentralwert zurück – die Filiale kann sie also ändern, aber die Änderung hält nicht. Nicht gesperrte Felder bleiben, wie die Filiale sie gesetzt hat. Was zurückgesetzt wurde, steht im Abgleichs-Protokoll, damit niemand rätselt.
Wir haben mehrere Regionen mit eigenen Betreibern. Geht das?
Als Gruppierung ja: Jede Filiale trägt eine frei benennbare Region, und Auswertung wie Abrechnung lassen sich danach filtern. Was es heute nicht gibt, ist eine echte Hierarchie mit eigener Regionalleiter-Ebene, eigenen Rechten je Region oder getrennten Konditionen. Wenn Sie das brauchen, sprechen Sie uns an – wir haben den Ausbauweg dafür beschrieben.
Können wir Ware zwischen Filialen umbuchen?
Heute nicht. Der zentrale Artikelstamm verteilt Stammdaten, keine Bestände; ein Warentransfer zwischen Standorten steht auf der Liste, ist aber nicht gebaut. Ebenso wenig gibt es bisher kettenweite Mitarbeiterverwaltung oder ein kettenweites Guthabenkonto – Punkte und Kundenkarte gelten kettenweit, ein aufladbares Guthaben nicht.
Wie kommt eine neue Filiale dazu?
Haben Sie die Lizenz schon, verknüpfen Sie sie im Portal in einem Schritt. Ist die Filiale neu, führt Sie der Bestellassistent durch die Bestellung und hängt sie am Ende automatisch an die Kette. Fremde Betriebe – etwa Franchisenehmer – laden Sie über ihren Online-Namen ein; aktiv wird die Verknüpfung erst mit deren Zustimmung.
Weiterdenken
Das spielt zusammen
Kundenbindung
Gutscheine, Punkte und Kundenkarte – in der Kette gelten sie an jedem Standort.
Mehr erfahrenFür Ihre Kanzlei
DATEV-Exporte je Filiale und für die Clearing-Positionen der Kette.
Mehr erfahrenAlle Funktionen
Was DiKAS in der einzelnen Filiale kann – von der Kasse bis zur HACCP-Dokumentation.
Mehr erfahrenZwei Filialen sind schon eine Kette
Sagen Sie uns, wie viele Standorte Sie haben und ob Franchise dabei ist – wir richten die Kette mit Ihnen ein und hängen die vorhandenen Lizenzen an.